
An einem Tag des Encuentros konnte eine Delegation den Rohbau des Krankenhauses besuchen, es war schön dekoriert und auch ausgeschildert, in welchem Raum was sein wird. Es wurde im Vorfeld nach eigenen Aussagen genau analysiert, was es braucht und welche verschiedenen Bedarfe abzudecken sind.
Es werden Zahnbehandlungen ermöglicht werden, ein Operationssaal und eine Gynäkologie werden gebaut aber auch Räume, um länger bleiben zu können bei Bedarf und sogar außerhalb eine Art Besucherinnen-Haus, in dem Familienangehörige der Behandelten übernachten und etwas kochen können, wie in einem Art Gästehaus.
Der Besuch wurde sehr feierlich empfangen, es waren auch die für den Bau Verantwortlichen vor Ort, um alles zu zeigen und zu erklären und es gab auch eine Band und ein Fest im angrenzenden Caracol und auch Verantwortliche der Komandatur.

Es wurde deutlich gemacht, dass es ihnen wichtig ist, dass es ein Krankenhaus für alle wird, also auch im Gedanken des „El Común“ gebaut wird. Es wird auch schon beim Bau darauf geachtet, auch Geschwister, also Nicht-Zapatist@s einzubeziehen und auch wir aus Europa sind eingeladen, uns einzubringen.
Wahrscheinlich wird es noch einmal eine Einladung für Arbeitsbrigaden geben und schon jetzt ist es möglich, sich über die Webseite per Mail zu melden, auch wenn eine*r Kurse geben kann, mit bestimmten Geräten umzugehen, beispielsweise einem Ultraschallgerät. Wichtig für Geräte, falls diese besorgt werden können ist, dass sie auch hier reparierbar sind, um möglichst nicht neue Abhängigkeiten von anderen Teilen der Welt zu schaffen.
Es wurde auch benannt, dass es sich um hohe Kosten auch für den Betrieb handeln wird, also das erste Geld von Europa Zapatista ist wertvoll und angekommen und wird genutzt, aber es wird sicher auch weiter notwendig und sinnvoll sein, sich solidarisch ökonomisch zu beteiligen.

Die (ehmalige) Kampagnenseite von Europa Zapatista zur Finanzierung eines OP-Saals im Lakadonischen Urwald: https://www.gofundme.com/f/apoya-esta-campana-por-la-salud-autonoma-zapatista


